Arbeit für Nicht-Eubürger in Europa



Fast jeder in der arabischen Welt träumt von einem Studienplatz oder einem Job in der EU. Die Bildungs- und Wirtschaftslage in der arabischen Welt wird bemerkbar immer schlimmer. Ich werde mich hier auf die Arbeit in der EU konzentrieren, da ich die Erfahrung bei der Suche nach einem Job und dem Prozess mit der Botschaft im Inhalnd sowie mit der Ausländerbehörde des betroffenen Eu-Landes erlebt habe, in der Hoffnung, dass dieser Artikel jedem, der in Europa leben und arbeiten möchte, Hilfe leistet.

    Vor allem diejenigen, die schon mal in einem internationalen Unternehmen eine Weile gearbeitet haben, sind mehr qualifiziert, sich um einen Job zu bewerben, als Absolventen, die noch keine Arbeitserfahrung haben. Das bedeutet, man kann sich durch die Arbeit im Inland bei einer internationalen Firma auf die Arbeit in Europa vorbereiten.

In EU zu leben und zu arbeiten, hat wirklich viele Vorteile. Einerseits hat man die Möglichkeit, in einer multikulturellen Gesellschaft zu leben und durch die EU-Länder visumfrei zu reisen. Der Lebensstanderd ist vom Land zu Land und von Stadt zu Stadt innerhalb des jeweiligen Landes unterschiedlich, allerdings besteht ein Mindeststandard von Wohlstand. Je höher die Lebenskosten sind, desto höher ist auch der Lebensstanderd. Dementsprechend muss man sich informieren über die Lebenskosten in der jeweiligen europäischen Stadt, wo man ein Jobangebot bekommen hat.Es ist am besten, einen Vergleich zwischen Netto-Gehalt und Lebenskosten zu machen, bevor man seine Zustimmung gibt.

   Andererseit, was die Arbeit angeht, kann man sicherlich viele Erfahrung innerhalb des europäischen Arbeitsmarkts sammeln. Die internationalen Firmen in Europa haben meistens eine multikulturelle Arbeitsatmophäre, die einem ermöglicht, neben der Arbeitserfahrung auch neue Denk- und Verhaltensmuster kennenzulernen. Man redet heutzutage von dem sog. Interkulturellen Training, was durch die Arbeit in multinationalen Unternehmen zu erfahren ist.
In Europa „ liegt das Geld nicht auf der Straße”, wie viele denken. Da die Wirtschaft in Europa kapitalistisch ist, ist es nicht garantiert, viel Geld zu sammeln. Daher sollte man sich hauptsächlich nicht auf das Geld konzentrieren. Mit der Zeit, wenn man mehr Erfahrung sammelt, wird es einfacher, höheres Gehalt zu verdienen. Normalerweise gibt der Staat genau das aus, was der Mitarbeiter bezüglich Miete und Lebensmittel benötigt, und die meisten Mitarbeiter sparen dementsprechend entweder nur sehr wenig oder meistens gar nichts. Es kommt jedenfalls darauf an, wieviel eine Person für sich selbst ausgibt.

Na ja, wie kann ich nun dann einen Job kriegen?

Ich empfehle Dir, Dir erst einen Job zu suchen, wenn du Erfahrung hast und sich qualifiziert fühlst. Auf dem Internet gibt es viele Jobbörsen, wo viele Jobposition in fast allen Arbeitsbereichen detailliert angeboten sind. Je mehr Du qualifiziert bist, je seltener Deine Qualifikation dort ist, desto höher ist die Erfolgsquote. Du musst grundsätzlich darauf achten, dass für jede freie Position bei einer Firma eine Stellausschribungsnumme bei dem Arbeitsamt ausgestellt wird, die hauptsächlich für Landesleute zur Verfügung gestellt wird. Du kannst es erst dann nehmen, wenn es kein anderer bereits genommen hat. Es empfiehlt sich deshalb, sich auf die meist geftragten Berufe im jeweiligen Land zu konzentrieren. Um einen Fuß in Europa zu finden, musst Du in Deinem Arbeitsfield mehr qualifziert sein als die Landesleute selbst.

   Die Bewerbung um einen Job im Ausland erfolgt genauso wie im Inland. Man schickt den aktuellsten Lebenslauf und wartet auf eine Rückmeldung. Vorstellungsgespräche finden auf Skype statt und sind normalerweise schwieriger als lokale Interviews. Im Anschluß an das Vorstellungsgespräch, das am meisten auf Englisch stattfindet, ist oft auch ein IQ-Test abzulegen.

Wie gehe ich nach dem erfolgreichen Bewerungsprozess vor?


Nachdem man alle Interviews und Tests bestanden hat, sollte die Firma dem Arbeitsamt über die Stellenausschreibung Bescheid geben, damit eine Nummer für die Jobposition ausgestellt und dem Bewerber zusammen mit dem Vertrag geschickt  wird. Das ist eigentlich alles, was ein Kandidat braucht, um sich bei der Botschaft für ein Arbeitsvisum zu bewerben. Alle Eu-Länder setzen dieselben Bewerbungsdokumente voraus, die man auf der offiziellen Webseite der jeweiligen Botschaft findet. Der Prozess eines Arbeitsvismus ist sehr kompliziert, weil es von mehreren Behörden genehmigt werden muss und dauert deshalb von 2 bis 3 Monate. In manchen komplizierteren Fällen dauert es sogar bis zu 6 Monaten.

Kommentare

  1. Gute Leistung. Ich finde dass Sie die Augen geöffnet haben ,wie man erstmal sich um Arbeit im Ausland bewerben kann. Ich war früher durcheinander viele sagen oder sogar behaupten ohne Wissen, keine Übertreibung. Ich wünsche immer solche Artikel, selbstverständlich dir auch viel Erfolg

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